Hundesitter

West Highland White Terrier

Zu den niederläufigen Terrier' gehört der West Highland White Terrier, der bei seinem Freunden kurz Westie genannt wird. Der FCI hat diese Hunde als eigenständige Rasse anerkannt und listet sie in der Gruppe "Terrier". Die ersten Züchtungen dieser niedlichen Hunde schreibt man Colonel Edward Donald Malcolm 16th of Poltalloch zu. Der Colonel begann mit der Zucht dieser Hunderasse und gab ihr auch den heute bekannten Namen "West Highland White Terrier".
Gemälde aus der Zeit um 1840 zeigen einen Hund, der dem West Highland White Terrier ähnlich ist. Der erste Club für diese Hunderasse entstand 1905; in diesem Jahr entstand auch der Rassestandard, der sich bis heute kaum merklich verändert hat. Ein anderes ist allerdings das Erscheinungsbild des Hundes, der für das Schottische Bahnbetriebswerk in Eastfield das Wappentier war.

Beschreibung

Der West Highland White Terrier besticht durch sein reinweißes Fell. Die Hunderasse erreicht eine Widerristhöhe von 28 cm und ein Gewicht bis zu zehn Kilogramm. Sie besitzen ein doppeltes, welliges und dichtes Haarkleid, das wetterfest ist und täglich gebürstet werden muss. Ihre etwa 13 cm lange Rute tragen sie stolz aufrecht. Die Hunde sind das raue Klima Schottlands gewohnt. Problematisch ist für sie ein heißes Klima, wie es in Deutschland oft im Sommer üblich ist. Regelmäßiges Trimmen ist notwendig, weil die Hunde nicht haaren. Da das abgestorbene Deckhaar nicht selbstständig ausfällt, muss es durch Trimmen entfernt werden.

Eigenschaften

Der West Highland White Terrier ist ein selbstbewusster Hund, der viel Temperament mitbringt. Als Familienhund ist der kinderfreundliche Terrier hervorragend geeignet. Mit Kindern kann er seinen Spieltrieb ausleben und hat gleichzeitig ausreichend Auslauf. Bei artgerechter Haltung wird der Hund bis zu 14 Jahre alt.

Gesundheit

Bei jungen Hunden kann Cranio-mandibuläre Osteopathie, eine außerordentlich schmerzhafte Erkrankung der Schädelknochen, auftreten. Auch Allergien, Missbildungen des Kiefers sowie Zahnprobleme gehören ebenfalls zu den rassespezifischen Erkrankungen.

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