Hundesitter

Warum sollte ich meinen Hunde richtig versichern?

Wer Tiere liebt und Zeit hat, sich um Hunde zu ausreichend zu kümmern, für den ist der Beruf als Hundesitter eine ideale Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Allerdings sind hier einige Aspekte zu beachten, um mit dieser Tätigkeit ausreichend Geld zu verdienen.
Die Kosten, welche ein Hundesitter berechnen darf, hängt vom Umfang der der Betreuung des Tieres ab. Ist der Hund den ganzen Tag in der Obhut des Hundesitters, kann dieser beispielsweise täglich bis zu 20 Euro verlangen. Dieser Satz gilt nur für Werktage, an Sonn- und Feiertagen erhöht sich der Tagessatz entsprechend. Für den Hundesitter ist es wichtig, sein Gewerbe anzumelden, wenn er für die Betreuung des Hundes Geld erhält. Nachweise, dass der Hundesitter für diese Aufgabe qualifiziert ist, braucht er nicht vorweisen. Er muss lediglich seine Tätigkeit kurz beschreiben. Diese Tätigkeit kann er auch erweitern, je nachdem wie sein Geschäft läuft. Oft wird aus dem reinen Gassigehen mit dem Hund eine Betreuung für den ganzen Tag oder für die Zeit, wenn die Halter in Urlaub gehen.
Mit Erhalt des Gewerbescheines führt der nächste Weg zum Finanzamt, wo sich der Hundesitter ebenfalls anmelden muss. Die Einnahmen, welche er aufgrund seiner Tätigkeit als Hundesitter erhält, muss er versteuern und ist daneben auch zur Zahlung seiner Sozialabgaben verpflichtet. Der Hundehalter kann die Kosten, welche die Betreuung des Hundes mit sich bringt, steuerlich als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen.
Für den Hundesitter ist dieser Faktor eine Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen und sein Geschäft zu erweitern. Dabei darf er die Haftpflichtversicherung und die darin enthaltene Anzahl der betreuten Hunde nicht außer Acht lassen.

 

Sobald sich der Hundesitter die Betreuung des Hundes bezahlen lässt, braucht er eine Hundesitter-Versicherung. In der Regel haben Hundehalter eine Hundehaftpflicht, die meist jedoch die Betreuung des Tieres von Dritten ausschließt. Verursacht der Hund einen Schaden, greift die Haftpflichtversicherung nicht. Sie greift auch dann nicht, wenn der Hundesitter diese Tätigkeit beruflich ausübt. Die Versicherungsprämie ist von der Anzahl der Hunde, welche sich in der Obhut des Hundesitters befinden, abhängig.
Die Hundesitter-Haftpflicht deckt die Schäden ab, welche ein Hund verursacht. Dazu gehört Kleidung, die der Hund beschmutzt oder beschädigt, wenn er an einer Person hochspringt. Hunde sind Tiere und Tiere sind in der Regel nicht berechenbar. Sie können sich losreißen und beispielsweise Unfälle verursachen, Passanten umrennen und dabei erheblich verletzen. Diese Schäden deckt die Hundesitter-Haftpflicht-Versicherung ab.
Bei Abschluss der Versicherung sollte der Hundesitter auch darauf achten, dass Schäden, die durch Auseinandersetzungen mit anderen betreuten und nicht betreuten Hunden am Tier selbst entstehen, abgedeckt sind. Wichtig ist, dass die Hundesitter-Haftpflicht-Versicherung alle Schäden abdeckt, welche der Hund verursachen kann, während er sich in der Obhut des Hundesitters befindet.
Mit dem Hundehalter sollte der Hundesitter einen Vertrag abschließen, in dem auch die Notfallnummer enthalten ist, unter welcher der Hundehalter stets zu erreichen ist. Wichtig für die Betreuung des Hundes ist auch die Information über Vorerkrankungen und eventuelle Allergien des Tieres sowie über die Fütterungszeit und welches Futter der Hund bekommen soll. Meist sorgen Hundehalter für das Futter sowie für die Beschaffung von eventuell notwendigen Medikamenten. Ein wichtiger Punkt des Vertrags ist die Vereinbarung der Kosten für die Betreuung.

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