Hundesitter

Tibet Terrier

Die Hunderasse ist vom FCI als Tibet Terrier anerkannt und in der Gruppe "Gesellschaftshunde und Begleithunde" gelistet. Allerdings ist der Hund kein Terrier, sondern ein Hütehund, der in Tibet Apso oder Doki-Apso heißt. Seine Heimat sind die Höhen über 4500 Meter, wo der Hund sein doppeltes Haarkleid benötigt. Woher die Hunde ursprünglich kommen, bleibt ein Geheimnis. Das fördert die Gerüchte, die meinen, dass der Hund von heiligen Tempelhunden abstammt, andere sehen seinen Ursprung in tibetischen Klöstern und wieder andere als Palasthunde. Wie gesagt, die Wahrheit ist noch immer ein Rätsel.

 

Tibet Mastiff

Fakt ist, dass die Hunde zum Bewachen der Viehherden verwendet wurden. Die hauptsächlichen Aufgaben eines Hütehundes erledigt ein großer Hund, der Tibet Mastiff. Die Arbeit des Tibet Terriers bestand darin, einzelne Tiere zur Herde zurückzubringen.

Beschreibung

Beim Tibet Terrier handelt es sich um einen mittelgroßen Hund, der eine Widerristhöhe von 41 cm und ein Gewicht bis zu 15 kg erreicht. Farblich macht der Rassestandard keine Vorschriften, sodass die Farbpalette von Weiß bis zu Gold, Creme bis zu Schwarz reicht. Auch zwei- und dreifarbige Tiere werden vom FCI akzeptiert. Nicht gestattet sind die Farben schokoladenbraun und leberbraun.

Eigenschaften

Mit dem Tibet Terrier kommt ein intelligenter Hund ins Haus, der mit seiner liebevollen, charmanten Art die Herzen der Familie gewinnt. Sie passen sich zwar gerne an, wollen aber als vollwertiges Mitglied der Familie angesehen werden. Die Hunde brauchen viel Auslauf, ausreichend Bewegung und Beschäftigung. Der kinderliebe Hund ist spielfreudig und lernwillig. Er braucht jedoch eine konsequente Erziehung und Sozialisierung.

Krankheiten

Im Grunde ist der Tibet Terrier robust. Um den optimalen Rassestandard zu erhalten, sind die Züchter gehalten, an Kontrollmaßnahmen zu genetisch bedingten Krankheiten teilzunehmen. Zu diesen zählen beispielsweise Canine Ceroid-Lipofuszinose (CCL) und Kongenitales Vestibularsyndron – beides Erbkrankheiten, die teilweise tödlich verlaufen. Weitere Kontrollmaßnahmen sind Hüftgelenksdysplasie, Linsenluxation sowie Atrophie und Patellaluxation.

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