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Shar-Pei

Zu einer der ältesten Hunderassen gehört der chinesische Shar-Pei. Diese Rasse gibt es in den südlichen Gebieten Chinas seit vielen Hundert Jahren. Ursprünglich stammt der Shar-Pei aus der chinesischen Provinz Guangdong.

Han-Dynastie

Anhand von archäologischen Funden war es möglich, die Rasse bis in die Zeit der Han-Dynastie in den Jahren 206 v. Chr. bis 220 n. Chr. zurückzuverfolgen. Während dieser Zeit war der Shar-Pei der Haus- und Wachhund von Bauern und Fischern. Die Rasse stand in 1950er Jahren kurz vor dem Aussterben. Der Züchter Matgo Law aus Hongkong rettete die Rasse, von der noch etwa ein Dutzend Hunde Anfang der 1970er Jahre vorhanden waren. Bis 1976 war der Shar-Pei eine der seltensten Hunderassen weltweit.

Pinscher und Schnauzer

Nach einer genetischen Analyse aus dem Jahr 2010 fanden Forscher Hinweise auf eine Vermischung der Hunde mit Grauwölfen. Der FCI erkannte den Shar-Pei als eigenständige Hunderasse an und listet die Hunde in der Gruppe "Pinscher und Schnauzer".

Beschreibung

Der Shar-Pei erreicht eine Widerristhöhe von 51 cm und ein Gewicht von 28 kg. Mit seinem kompakten Körper, dem großen Fang und den kleinen Ohren sowie den Hautfalten an Schädel und Widerrist ist der Shar-Pei eine imposante Erscheinung. Der Hund besitzt ein kurzes, borstiges und raues Fell, das nicht am Körper anliegt, sondern absteht. Die Fellpflege beschränkt sich auf gelegentliches Abreiben mit dem Hundehandschuh.

Eigenschaften

Der Shar-Pei ist weltweit die seltenste Hunderasse. Diese wachsamen Hunde sind echte "Familienhunde", die loyal zu ihrer Familie stehen. Den Hund bringt nichts aus der Fassung. Fremden gegenüber ist der Hund etwas reserviert, unterwirft dann aber total. Dennoch ist der Shar-Pei nicht langweilig, sondern besitzt ein überschäumendes Temperament, ist stets guter Laune und sehr intelligent.

Krankheiten

Eine rassetypische Erkrankung ist die Idiopathische Muzinose, eine Hauterkrankung, die vermutlich genetisch bedingt ist. Auch besteht die Gefahr von Familial Shar-Pei Fever (FSF) und Amyloidose (Anreicherung von Proteinen im Zwischenzellraum). Physiologisch sind bei dieser Rasse auch verkleinerte rote Blutkörperchen.

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