Hundesitter

Rottweiler

Zu den ältesten Hunderassen, deren Ursprung bis in die Zeit der Römer zurückgeht, gehört der Rottweiler. In früheren Jahrhunderten verrichtete der Hund seine Arbeit als Hirtenhund und Treibhund. Auch wurden sie von den römischen Legionen als Wachhunde eingesetzt. Im baden-württembergischen Rottweil trafen die römische Hunde auf einheimische Rassen, mit denen sie sich vermischten – der Rottweiler entstand. Die Stadt Rottweil stand Pate bei der Namensgebung der Hunderasse.

Rottweiler im Polizeidienst

Mit Beginn des 2o. Jahrhunderts kam der Rottweiler in den Polizeidienst. Er ist auch heute noch ein hervorragender Dienst- und Gebrauchshund und eignet sich auch als Begleithund.
Viele Beißvorfälle, an denen Rottweiler beteiligt waren, brachten die Hunderasse in Verruf. In vielen deutschen Bundesländern wird der Rottweiler auf der Liste der "Kampfhunde" geführt. Dies ist ebenfalls in Österreich und in der Schweiz der Fall; in einigen Gebieten beider Länder steht der Rottweiler auf der "schwarzen Liste".

Kampfhund

Bei dieser Gelegenheit wollen wir festhalten, dass kein Hund als Kampfhund zur Welt kommt. Viele schlechte Eigenschaften werden ihm von seinem Halter anerzogen. Von falsch sozialisierten und gehaltenen Rottweilern geht ein Gefahr aus, die nicht zu übersehen ist.

Beschreibung

Rottweiler erreichen eine Widerristhöhe bis zu 68 cm und ein Gewicht von 50 kg. Es ist imposante Hunde mit einem stämmigen Körperbau. Die Hunde besitzen eine kräftige Gestalt, sind aber nicht behäbig, sondern schnell, wendig und von großer Ausdauer.
Die Hunde haben ein Fell aus mittellangem, dichten und anliegenden Deckhaar sowie dichte Unterwolle. Von der FCI werden die Fellfarben Schwarz mit Abzeichen in Mahagoni oder Hellbraun akzeptiert.

Eigenschaften

Von Natur ist der Rottweiler ein freundlicher und friedlicher Hund. Er ist kinderlieb und anhänglich sowie führig und gehorsam. Er reagiert allerdings sehr aufmerksam auf seine Umwelt, ist selbstsicher und zeigt ein unerschrockenes Verhalten. Dieser große Hund braucht nicht nur viel Auslauf, sondern auch ausreichend Beschäftigung.

Krankheiten

Ausgehend von einer genetischen Disposition sind Rottweiler anfällig für Hüft- und Ellenbogendysplasie. Ebenfalls erblich bedingt ist Leukoenzephalomyelopathie, die bereits bei Jungtieren zu Lähmungen führen kann.

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