Hundesitter

Ostsibirische Laika

Aus Kreuzungen zwischen Lamutsker, Amur und Ewenkischen sowie anderen Laiki entstand der Ostsibirische Laika. Es gibt drei verschiedene, von der FCI anerkannte Laiki: der Westsibirische Laika, Ostsibirische Laika und der Russisch-Europäische Laika.

Sibirischer Hund

Wir stellen Ihnen den Ostsibirischen Laika vor. Dieser stammt aus Sibirien und dem Gebiet der offenen Taiga. Der als Jagdhund gezüchtete Ostsibirische Laika ist der größte der Laiki-Rasse. Er jagt selbstständig, hat jedoch anlagebedingt eine stark ausgeprägte Bindung zum Führer. Laiki finden das Wild selbstständig, zeigen ihren Fund durch lautes Bellen an und umreisen es. Damit bleibt das Wild stehen und der Jäger kann es leicht erlegen. Laiki entfernen sich bei der Suche nicht weit von ihrem Führer, sondern suchen stetig wieder den Kontakt zu ihm.

Beschreibung

Der Ostsibirische Laika erreicht eine Widerristhöhe von 65 cm bei einem Gewicht von 30 kg. Er besitzt einen robusten und kräftigen Körperbau mit gut entwickelter Muskulatur. Die Fellfarben variieren zwischen Weiß, Schwarz und Wolfsgrau. Auch die Farben rötlich-grau und fuchsfarben sind anerkannt. Zwischen Hals und Schultern bildet sich ein andersfarbiger "Kragen"; Rüden entwickeln am Widerrist eine Mähne. Die Hunde besitzen seitliche angesetzte Stehohren. Der am Rücken aufgerollte Schwanz ist bei allen Laiki vorhanden. Das Erscheinungsbild des Ostsibirischen Laika ähnelt einem Wolf.

Eigenschaften

Mit dem Ostsibirischen Laika kommt ein lebhafter, ausgeglichener Hund in die Familie. Auch wenn der Hund gerne jagt, ist er auch ein idealer Familienhund, der auch die Vorteile des Stadtlebens genießen kann. Er braucht allerdings viel Auslauf und will dauernd beschäftigt werden. Die Hunderasse ist sehr selbstständig, ist aber auch ein perfekter Begleithund. In seiner Heimat wird der Ostsibirische Laika als Jagdhund sowie als Schlitten- und Zughund verwendet.

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