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Leinenpflicht, Meldepflicht, Hunderegister und Versicherungspflicht für Hunde

Das Berliner Hundegesetz - Meldepflicht für alle Hunde

Leinenpflicht
Das Hundegesetz der Hauptstadt war lange Zeit etwas, was heftig im Senat diskutiert wurde. Nun hat die Debatte ein Ende und der Senat hat einen Entwurf zum neuen Hundegesetz vorgelegt. Dieser sieht unter anderem auch ein Hunderegister, eine Leinenpflicht und eine Versicherung vor. Bevor das neue Gesetz i Mahr 2016 gültig wird, muss es jedoch noch von den Abgeordneten beraten werden. Nach dem immer mehr werdenden gläsernen Menschen, kommen nun auch die Hunde dran. Zumindest wenn es nach dem Willen des Berliner Senates geht, sollen alle 100.000 Berliner Hunde Berlins nun gläsern werden. Im neuen Hundegesetz will der Senat ein zentrales Hunderegister einrichten, welches künftig Auskunft über Hunderasse, Chipnummer, Hundehalter und mögliche Vorfälle durch den Hund geben soll. Dies bedeutet nun, dass jeder Berliner seinen Hund bei der Behörde melden muss.

Das neue Hunderegister

Laut Aussage des Justizsenators Thomas Heilmann ist das neue Hunderegister eine weiterführende Form der Chipflicht, welche ja per Gesetz schon einige Jahre am Laufen ist. Man könne das Register als weitreichendes Mittel zum Zweck sehen, um beispielsweise streuende Hunde zu identifizieren oder Hundehalter den Wind aus den Segeln zu nehmen, wenn es um die doch häufig strittige Frage nach dem „Hundehaufen“ geht, der nicht vom Hund des Halters stammen soll. Um diesen heilen Punkt künftig mit dem neuen Hunderegister noch wirkungsvoller entgegenwirken zu können, werden alle Ordnungsamtsmitarbeiter mit Lesegeräten ausgestattet, um den jeweiligen Chip des Hundes lesen zu können. Darüber hinaus wird jedes Team um zwei weitere Mitarbeiter verstärkt.

Neues Hundegesetz sieht Leinenpflicht vor

Das neue Hunderegister ist jedoch nicht der einzige Punkt, der sich im neuen Hundegesetz ändern wird. Des Weiteren besteht mit In Kraft treten nun auch eine Leinenpflicht an der Zwei Meter Leine auf allen Gehwegen. Lediglich in der Wohnung und in Hundeauslaufgebieten ist kein Leinenzwang. Darüber hinaus sind nur Hunde von der Pflicht zur Leine befreit, dessen Besitzer einen Sachkundenachweis haben. Dies heißt, dass jeder, der seinem Hund ein wenig Freiraum gewähren möchte, einen Hundeführerschein braucht, den er bei jedem Spaziergang mitzuführen hat. Infos dazu gibt es in jeder Hundeschule. Alternativ können auch alle Halter diesen Führerschein ohne Prüfung beim Bezirksamt erhalten, wenn sie zum einen drei Jahre lang Hundesteuern gezahlt haben und zum anderen der Hund nie auffällig geworden ist. Es versteht sich darüber hinaus auch von selbst, dass jeder Hundebesitzer dazu verpflichtet ist, die Hinterlassenschaften seins Hundes selbst mit einer Tüte zu entfernen. Bei Verstoß drohen 30 Euro Strafe.

Die Versicherungspflicht

Wer einen Hund hat, muss auch eine Haftpflichtversicherung abschließen. Diese muss eine Mindestabdeckung von 1 Million Euro für Schäden und darf maximal 500 Euro Selbstbeteiligung haben.

Der Welpe

Unter einem Welpen versteht man einen jungen Haushund, Fuchs oder auch Wolf, der von seiner Mutter mit Muttermilch versorgt wird und im Höchstfall ein Alter von 2 oder 3 Monaten hat. Seinen Ursprung hat das Wort Welpe in der niederdeutschen Sprache des 16. Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit wurden Jungtiere Welfen genannt. Diese Form änderte sich später im Hochdeutschen zum heut bekannten Welpen um.

Der Haushund Welpe

Heute werden in so gut wie jeder Hunderasse immer wieder neue Welpen geboren. Diese hat nicht nur enormen Einfluss auf das spätere Aussehen des Welpen, sondern auch wie viele Welpen geboren werden und wie hoch das Gewicht eines jeden einzelnen Welpen ist. Hier kann gesagt werden, dass es bei jeder Rasse unterschiedlich ausfällt. Der bisher größte Wurf bestand hierbei aus 22 Welpen von einer Hündin. Die Welpen Zeit beginnt mit den Tag der Geburt und endet meist im Alter von etwa neun Monaten. Die Phase des Junghundes beginnt dann, wenn der Welpe seine ersten Milchzähne verloren hat.
vor ein Welpe zum Junghund wird wartet mit der Prägephase eine der spannendsten Phasen des Leben auf das kleine Fellbündel. Innerhalb dieser Zeit lernt der kleine Hund nicht nur sich zu sozialisieren, sondern entdeckt jeden Tag etwas Neues, was sich auch entscheidend auf den späteren Charakter auswirkt. Um aus einem Welpen später einmal einen neugierigen, aufgeweckten und mutigen Hund zu machen, sollte man nun auch die Hundeerziehung in die richtigen Bähen lenken.

Das Junghund Alter

Nach der entscheidenden Prägephase geht der Welpe langsam in die Junghundphase über. Hier entwickelt sich bei beiden Geschlechtern nun langsam die Geschlechtsreife. Diese hormonelle Belastung führt zu einer nicht übersehbaren Veränderung des Wesens. Eigenschaften wie Empfindlichkeit, Unsicherheit, Angst und Anhänglichkeit sind dann keine Seltenheit. Ebenso kann es auch sein, dass junge Hunde schreckhaft werden, keinen Hunger oder eine regelrechte Gier nach Futter haben, nicht auf Kommandos hören, sich nicht konzentrieren können, gereizt sind oder auch vor Angst beißen, wenn sie sich bedrängt fühlen.

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