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Labrador Retriever

Aus Großbritannien stammt der Labrador Retriever, eine von der FCI anerkannten Hunderasse. Gelistet ist die Rasse in Gruppe Apportierhunde–Stöberhunde–Wasserhunde. Der Ursprung der Hunderasse liegt in Neufundland. Man nimmt an, dass der St.-John's-Hund der Urahn des Labradors ist. Gezielte Zuchtversuche fanden erstmals in den 1880er Jahren in Schottland und England statt. Namensgeber der Hunde ist die kanadische Halbinsel Labrador, die von vielen auch als Ursprungsland der Rasse angenommen wird.

Zucht

Offiziell wurde der Labrador Retriever 1903 anerkannt. Die vorherigen Zuchtversuche brachten einen Hund zustande, der in jedem Gelände einsetzbar ist. In den ersten Jahren der Züchtungen waren die Labrador Retriever ausschließlich Schwarz. Erst 1899 wurden auch gelbe Labrador Retriever anerkannt.

Beschreibung

Labrador Retriever erreichen eine Widerristhöhe bis zu 57 cm bei einem Gewicht von 35 kg. Der kräftig gebaute Hund besitzt einen breiten Kopf, eine sogenannte "Otterrute" und ein dichtes, hartes Fell. Die Hunderasse ist bekannt, dass sie schnell wächst und an Gewicht zulegt. Treppensteigen ist für Welpen und Junghunde nicht geeignet, da sich die Belastung negativ auf den Knochenbau auswirkt. Labrador Retriever haben ein dichtes Fell mit Unterwolle, die wetterbeständig ist. Die Hunde gibt es in den Fellfarben Schwarz, Gelb, Beige bis fuchsrot und dunkelbraun wie Schokolade. Auch helle und dunkle Schattierungen sind gestattet. Das Fell sollte einmal in der Woche gebürstet werden.

Eigenschaften

Die Hunderasse ist aktiv und arbeitsfreudig. Labrador Retriever ist der ideale Familienhund, der Kinder liebt und von dem Bedürfnis besessen ist, seinem Besitzern zu gefallen. Die aufmerksamen, intelligenten Hunde brauchen viel Auslauf und Bewegung, wobei Schwimmen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört. Auch wenn der Labrador Retriever eine stattliche Erscheinung darstellt, ist der Hunde sehr sensibel. Die Hunde sind eng mit ihrer Bezugsperson verbunden. Die Tiere sind ausgesprochen gute Fährtenhunde, die ein Lebensalter von 14 Jahren erreichen können. Als Wach- und Schutzhunde sind sie jedoch nicht geeignet.

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