Hundesitter

Hundesitter ist eine berufliche Tätigkeit, welche aus den USA nach Europa übergeschwappt ist

Menschen, die drei und mehr Hunde an der Leine spazieren führen, gehören beispielsweise zum New Yorker Stadtbild. Für berufstätige Hundebesitzer sind Hundesitter oft die letzte Rettung, damit ihr vierbeiniger Freund nicht allein zu Hause ist, sondern auch während der Abwesenheit von Herrchen und Frauchen gut versorgt wird.
Personen, die fremde Hunde hüten, sie ausführen oder tagsüber bei sich aufnehmen, sollten über eine Haftpflichtversicherung verfügen. Ob mündlich oder schriftlich, Hundesitter und Hundehalter vereinbaren einen Verwahrungsvertrag, der besagt, der Hundesitter hütet den Hund während der Abwesenheit des Hundehalters. Für Schäden, welche der Hund in der Zeit verursacht, in der er beim Hundesitter seinen Aufenthalt hat, haftet der Hundesitter. Hat der Hundehalter eine Hundeversicherung und ist nur dieser Hund in der Obhut des Hundesitters, greift diese ein, wenn die Betreuung des Hundes durch fremde Personen nicht ausgeschlossen ist. Nur wenn die Betreuung durch Dritte in der Versicherung eingeschlossen ist, ist der Hundesitter auf der sicheren Seite.
Betreut der Hundesitter mehrere Hunde, ist es besser, wenn er eine entsprechende Versicherung abschließt. Für Hundesitter stehen besondere Haftpflichtversicherungen zur Verfügung, die in der Regel eine Deckungssumme von drei Millionen Euro für Schäden an Personen oder Sachen beinhalten. Auch der Vermögensschaden wird von den Versicherungen mit 100.000 Euro abgedeckt. Hundesitter sollten bei Vertragsabschluss darauf achten, dass auch Schäden an den von ihnen betreuten Hunden und Katzen abgedeckt sind. Ebenfalls Beachtung sollten sie dabei der Anzahl der versicherten Tiere schenken. Diese ist nicht unbegrenzt und unser Beispiel bezieht auf fünf Tiere, die gleichzeitig betreut werden.

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