Hundesitter

Hundefutter einkaufen

Artgerechte Ernährung des Hundes

Hundefutter

Der Hund

Der Hund stammt vom Wolf ab und gehört somit zur Ordnung der Raubtiere. Anders als sein wilder Vorfahre hat sich der Hund sozialisiert und an das Zusammenleben mit Menschen angepasst. Gemeint ist der Hund, der bei seinem Halter und dessen Familie als Familienmitglied gehalten wird. Daneben gibt es die Hunde, die ausgesetzt wurden und als Streuner bezeichnet werden. Diese haben das Vertrauen zum Menschen verloren und können nur bedingt sozialisiert werden. Es gibt aktuell viele verschiedene Hunderassen, die in zehn Sektionen eingeteilt sind. Der Chihuahua ist mit 20 Zentimeter Widerristhöhe und einem Gewicht bis zu drei Kilogramm der kleinste Hund. Im Gegensatz dazu hat die Deutsche Dogge eine Widerristhöhe von mindestens 80 Zentimetern; der Irish Wolfhound 95 Zentimeter und auch der Shar Pei oder Curly Coated Retriever sind bedeutend größer.

Haltung

Die fünf Millionen in Deutschland lebenden Hunde sind meist Haushunde. Die Menschen suchen sich mehrheitlich Rassehunde aus; ein Drittel der Familienhunde sind Mischlingen. Hunde brauchen nicht besonders viel: Futter, Wasser und ein Dach über dem Kopf sowie viel Liebe, Verständnis und Auslauf.
Hunde brauchen eine Aufgabe, damit sie sich nicht langweilen. In der Familie ist es das Spielen mit Kindern, Halter und Betreuer. Daneben sind Hunde im Polizeidienst tätig. Hier suchen sie nach Sprengstoff und Drogen sowie nach vermissten Personen. Sie werden auch für die Suche von Leichen eingesetzt. In manchen Ländern, wie Deutschland und die USA, ist es üblich, Hunde und ihre ausgebildeten Hundeführer im Streifenwagen mitzunehmen, um Täter zu fassen und illegale Waffen, Drogen aufzuspüren. Andere Hunde "arbeiten" als Hirtenhunde und bewachen meist Schafe. Wieder andere begleiten ihre Halter auf die Jagd; sind als Blinden- und Therapiehund tätig und bewachen Haus und Hof ihres Halters.

Ernährung

Wie seine Vorfahren die Wölfe passt sich auch der Hund an die Ernährung an, die er angeboten bekommt. Für den Hund gibt es industriell gefertigtes Hundefutter, das alle Bestandteile hat, die ein Hund braucht. Im Angebot ist sowohl Nassfutter in Dosen und Trockenfutter.

Hundefutter beinhaltet

• Kohlenhydrate
• Proteine
• Fette
• Mineralstoffe
• Spurenelemente
• Vitamine
• Antioxidantien und
• Wasser.
Zur Deckung des Nährstoffbedarfs eines mittelgroßen Hundes sind
• 25 Prozent Proteine
• 12 Prozent Fett
• fünf bis sieben Prozent Ballaststoffe
sowie geringere Mengen an Kalzium und Phosphor notwendig. Hunde haben einen robusten Magen-Darm-Trakt, bei dem die Mikroflora eine wichtige Rolle spielt. Durch die Mikroflora ist es möglich, dass die Nährstoffe vom Darm in den Körper des Hundes gelangen. Daneben produzieren diese Mikroorganismen essenzielle Stoffe und stabilisieren das Immunsystem des Hundes.

Fütterung der Hunde

Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, haben sich durch die Gesellschaft mit Menschen zu Allesfresser entwickelt. Die Nahrung, die beim Halter auf den Tisch des Hauses kommt, ist für Hunde völlig ungeeignet. Im Handel gibt spezielle Welpennahrung, die mit ihrer Zusammensetzung den Bedürfnissen von jungen Hunden entspricht. Weiterhin führen Fachgeschäfte Futter für Hunde, die etwas älter sind und für solche, die bereits erwachsen sind. Für ältere Hunde steht Senior-Futter bereit. Knochen sind für die Zähne des Hundes wichtig und bilden gleichzeitig einen Zeitvertreib für das Tier. Auch kleine Leckerlis, die es speziell für Hunde gibt, helfen bei der Erziehung des Hundes.

Gewicht des Hundes durch Futter regulieren

Hund und Halter sind sich oft ähnlich, was das Gewicht anbelangt. Das größte gesundheitliche Problem ist bei Hunden Übergewicht. Wie auch beim Menschen führt dieses zu gesundheitlichen Schäden sowie zu Störungen des Bewegungsapparates. Eine artgerechte Ernährung für Hunde ist beispielsweise gutes Trockenfutter, das die essenziellen Stoffe enthält, die der Hundekörper nicht selbst herstellen kann. Füttert der Halter seinen Hund ausschließlich mit Trockenfutter, braucht der Hund mehr Wasser. Auch Nassfutter ist für Hunde geeignet, wobei im Nassfutter Konservierungsstoffe vorhanden sind. Hunde lieben Nassfutter, das dieses Geschmacks- und Geruchsverstärker sowie Farbstoffe enthält. Eine andere Art der Hundeernährung ist Barfen, bei der Hunde mit rohem Fleisch gefüttert werden.

Artgerechtes Hundefutter verwenden

Hundefutter, das für alle Hunde, egal welcher Größe und welchen Alters, im Regal steht, ist kein artgerechtes Hundefutter. Der Stoffwechsel eines kleinen Hundes ist mit dem eines großen Hundes in keiner Weise vergleichbar. Die Größe des Hundes ist beim Füttern in jedem Fall zu beachten. Ebenfalls wichtig ist, dass ältere Hunde, Senioren, Futter erhalten, das niedrige Werte an Phosphor und Protein beinhaltet. Damit werden Leber und Nieren des Hundes entlastet. Auf Seniorenfutter sollten Halter von großen Hunden früher übergehen.

Hundefutter: Das A und O für den Vierbeiner

Hundefutter ist eine Art Tiernahrung, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden ausgerichtet ist. Dabei besteht Hundefutter sowohl aus anorganischen als auch organischen Bestandteilen. Je nach Fabrikat sind die Anteile der unterschiedlichen Nährstoffe wie Kohlenhydrate Eiweiße, Mineralstoffe, Vitamine und Fette unterschiedlich hoch.

Die verschiedenen Futterangebote und -möglichkeiten

In Deutschland wird am häufigsten industriell produziertes Fertigfutter verfüttert. Nur etwa ein Bruchteil der Hundebesitzer bereitet selbst das Essen für die vierbeinigen Freunde zu.  Immer häufiger kommt es allerdings vor, dass die Hundebesitzer auf Rohfütterung setzen oder ihren Hund vegetarisch ernähren.
Das industriell gefertigte Hundefutter wird prinzipiell zwischen Trockenfutter und Feucht- bzw. Nassfutter unterschieden. Diese Unterscheidung findet aufgrund des Wassergehalts im Fertigfutter statt. Zeitgleich werden verschiedene Varianten von Fertigfutter angeboten wie Alleinfutter, Ergänzungsfutter und Beifutter. Das Alleinfutter soll den Bedarf des Hundes vollständig abdecken. Ergänzungsfutter hat die Aufgabe die Fütterung des Hundes mit zusätzlichen Nährstoffen zu unterstützen und als Beifutter werden Kaustangen etc. bezeichnet.

Rohfütterung

BARFen bzw. Rohfütterung: Der Begriff BARF bedeutet Bones and Raw Food und wurde im Jahr 1993 vom Australier Ian Billinghurst ins Leben gerufen. Hundehalter, welche von dieser Fütterungsmethode überzeugt sind, geben dem geliebten Vierbeiner in selbst zusammengestellten Rationen rohes Fleisch, ungekochtes püriertes Gemüse als auch rohe Knochen zu fressen. Die Verwendung dieser Fütterungsmethode setzt eine genaue Auseinandersetzung mit der Verarbeitung und Zusammensetzung der Nahrung voraus, da diese nicht ohne weiteres mit einer artgerechten Ernährung gleich zu setzen ist.

Für den Hund kochen

Für den Hund kochen: Als Alternative zum Fertigfutter kann der Hundebesitzer auch selber die Mahlzeiten zubereiten. Hier können sowohl die Zusammensetzung als auch die Herkunft der Zutaten selber bestimmt und kontrolliert werden. Dabei sollte eine Hunderation aus Fleisch, Gemüse und einer Sättigungsbeilage bestehen. Auf Gewürze, Zitrusfrüchte, Avocados, Knoblauch, Lauch und Zwiebeln sollte gänzlich verzichtet werden.

Vegetarisches Hundefutter

Vegetarisches Hundefutter: Hundebesitzer, vor allem überzeugte Vegetarier sind der Ansicht auch ihren Vierbeiner vegetarisch ernähren zu müssen. Hierbei wird auf die Fütterung von Fisch und Fleisch verzichtet und diese fehlenden Fütterungskomponenten durch pflanzliche Eiweiße wie etwa in Soja ersetzt. Der Hundebesitzer kann auf vegetarisches Fertigfutter zurückgreifen oder selber kochen. Die richtige Zusammensetzung ist hierbei entscheidend, da es ansonsten zu einer Mangelversorgung mit essenziellen Aminosäuren kommen kann.

Wie findet man das richtige Hundefutter?

In erster Linie sollte sich die Auswahl der Hundenahrung nach dem Bedarf und der Verträglichkeit des Hundes richten.  Demnach gib es verschiedene Aspekte zu berücksichtigen wie etwa das Alter des Hundes, die Rasse, das Aktivitäts- bzw. Leistungsniveau oder auch evtl. vorliegende Krankheiten. Auch eine u.U. vorliegende Allergie oder Futtermittelunverträglichkeit beeinflusst die Futterauswahl.
Weitere Faktoren, die die Auswahl einschränken, sind u.a.: der Geschmack des Hundes, der eigene Geldbeutel und die Überzeugung des Hundebesitzers.

© 2015. All right reserved. Copyright by hundesitter.de
Folgen Sie uns