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Gassi gehen und Gassigehservice

Gassi gehen

Gassi gehen

„Gassi gehen“ bedeutet zunächst einmal, dass das Herrchen mit seinem Hund spazieren geht, sodass dieser sich entspannt die Beine vertreten und sein Geschäft verrichten kann. „Gassi gehen“ ist eine umgangssprachliche deutsche Redewendung, die von dem Ausdruck „auf die Gasse gehen“ stammt. Vermutlich wurde aus „Gasse“ schnell das Wort „Gassi“, da Hunde bekanntlich eher auf einen hellen Vokal am Ende eines Wortes hören.

Bedeutung „Gasse“

Gasse ist ein alter Begriff für eine schmale, meist holprig gepflasterte Straße, umgeben von dicht beieinanderstehenden Häuserreihen. Dummerweise assoziieren Menschen schnell das Wort „Gosse“ mit dem Wort „Gassi. Diese wiederum steht mit dem Verb „gießen“ in Verbindung, da man früher das Abwasser in ebensolche „Gossen“ schüttete. Somit entsteht der Irrglaube, dass der Hund in die „Gosse“ urinieren sollte, was etymologisch allerdings wie beschrieben nicht ableitbar ist. Letztendlich ist es egal, ob der Hund nun in die Gosse oder in der Gasse uriniert, Fakt ist, beim „Gassi gehen“ soll bzw. wird er sein Geschäft verrichten und schöner als in einer Gasse findet der Verbeiner es sicherlich auf einem Fleckchen Wiese.

Wann, wie oft und wie lange?

Wann, wie oft und wie lange man mit seinem Hund Gassi gehen sollte – dafür gibt es keine klaren Regeln. Als Richtwert gilt für einen ausgewachsenen Hund allerdings, dass er drei bis vier Mal am Tag seine Runden ziehen sollte und das natürlich in regelmäßigen Abständen: morgens, mittags, abends und kurz vor dem zu Bett gehen. Je nach Hunderasse und Gesundheitszustand sollte man das „Gassi gehen“ ausdehnen oder verkürzen.
Achtung: Welpen müssen öfter raus!

Rechtliches

Für Listenhunde gilt in vielen Bundesländern eine durch Überprüfung aufhebbare Leinen- und Maulkorbpflicht. Generell dürfen Hunde oftmals in Grünanlagen und öffentlichen Parks nur angeleint geführt werden, wobei ausgewiesene Hundeauslaufgebiete eine Ausnahme bilden und somit zu Hundetreffen einladen. Je nach kommunaler Verordnung ist zudem die Länge der Hundeleine im öffentlichen Raum auf maximal zwei Meter und in Menschenansammlungen, auf Einkaufsstraßen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln auf einen Meter begrenzt. Ein Verstoß gilt als ordnungswidrig! Hier muss der Hundehalter mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen. Zudem gilt darauf zu achten, während des „Gassi Gehens“ auf die ordnungsgerechte Entsorgung des Hundekots zu achten, da dies ebenso bei nicht Beachtung eine Geldstrafe mit sich zieht.

Gassi-Geh-Service

Hier bieten Kinder, Jugendliche oder einzelne Jobber beruflich sehr eingespannten, erkrankten oder bettlägerigen Hundehaltern an, mit ihrem Hund gegen Bezahlung „Gassi zu gehen“. Kostengünstiger funktioniert das natürlich, indem man „Gassi-Geh-Gemeinschaften“ mit anderen Hundehaltern bildet und sich untereinander abwechselt oder den Nachbarskindern den Hund zum „Gassi gehen“ vertrauensvoll ausleiht.

 

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