Hundesitter

Boxer

Der Boxer sieht als seine Vorfahren die Deutsche Dogge und die Englische Bulldog. Dennoch ist diese Rasse ein Urtyp, der sich in den mehr als einhundert Jahren ihrer Existenz nicht verändert hat. Nicht bekannt ist die Herkunft seines Namens – hier kann nur spekuliert werden. Der FCI hat Boxer als Rasse anerkannt und führt sie in der Gruppe 2, wo sich Pinscher und Schnauzer sowie Molosser tummeln. Wie die Rasse entstand, darüber gibt es Geschichten, die zwar schön zu lesen sind, mit der Realität nichts zu tun haben. Das Ursprungsland des Boxers ist Deutschland.

Beschreibung

Boxer sind kräftige Hunde, die bis zu 63 cm groß werden. Ihr Gewicht beträgt bei Rüden mehr als 30 Kilogramm, Hündinnen sind etwas kleiner und leichter. Die Hunde haben einen stämmigen Körperbau, starke Knochen und kräftig entwickelte Muskeln. Die Länge des Körpers entspricht der Widerristhöhe, was dem Hund ein quadratisches Aussehen verleiht. Sein Fell ist kurz, glatt und liegt eng am Körper an und muss täglich gebürstet werden.

Kupiert

Früher wurden Ohren und Rute des Boxers kupiert; heute ist dies in vielen Ländern verboten. Die Ohren beginnen am höchsten Punkt des Kopfes und reichen bis zur Backe. Der Kopf ist insgesamt kantig und schlank mit einem breiten Fang und dunklen Augen. Typisch für diese Rasse ist der Vorbiss, was bedeutet, dass der Unterkiefer den Oberkiefer überragt. Die Lippen liegen aufeinander und die Auflage der Oberlippe bilden die am Unterkiefer befindlichen Fangzähne.

Eigenschaften

Der Boxer ist ein mit seinem ausgeglichenen Wesen ein idealer Familienhund. Auch wenn er Selbstbewusstsein ausstrahlt, ist er ein angenehmer, ruhiger und anhänglicher Zeitgenosse. Er ist sehr kinderfreundlich und ist sehr verspielt. Der Hund besitzt eine große Ausdauer und braucht täglich ausreichend Auslauf. Bei guter Haltung wird der Boxer bis zu zehn Jahre alt.

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