Hundeverhaltenstrainer Thomas Brunn im Interview

Was sind die wichtigsten Grundlagen, damit das Verhältnis zwischen Hund und Mensch stimmt? Die wichtigsten Grundlagen einer Beziehung sind Vertrauen und Respekt, und zwar in dieser Reihenfolge, so  entsteht Loyalität und wahre Liebe ! Wie lerne ich die Signale meines Hundes richtig zu deuten, insbesondere dann, wenn ich einen Hund bekomme, der vorher schlechte Erfahrungen gemacht hat? Durch genaue Beobachtung und/oder Schulung durch kompetente Profis, Videos usw. lernen wir die Körpersprache und damit die Energie des Hundes zu verstehen…Leider wissen wir Menschen meist nur sehr wenig über die richtige Kommunikation mit Tieren und die Erfüllung der Bedürfnisse von Tieren, Hunden… In den USA sind Hundesitter sehr gefragt und in Deutschland steigt die Zahl der hauptberuflichen Hundebetreuer immer mehr. Wie schätzen Sie die Zukunft des Berufes „Hundesitter“ ein? Ich gehe davon aus, das der Bedarf an professionellen Tiersittern steigt.. Welche Eigenschaften muss ein Hundebetreuer Ihrer Meinung nach mitbringen? Ein guter Hundesitter ist ruhig und bestimmt , oder auch liebevoll aber richtungsweisend, oder zuversichtlich führend…  er ist der liebevolle Anführer, ( läuft also vor seinem Rudel, ganz wichtig ! ) Gibt es bestimmte Ausbildungen, die ein Hundeliebhaber, der Hundesitter werden möchte, absolvieren kann? Ich würde mir wünschen, daß zukünftige Tiersitter über 3 – 6 monatige Praktika in Hundeschulen oder beim Hundetrainer, -therapeuten, -psychologen in Ihrer Nähe absolvieren. Ich lade ernsthaft Interessierte jedenfalls herzlichst zu einem Praktikum oder Voluntariat ein…Lehrer geben Ihr Wissen ja gerne weiter…   Über den Hundeprofi Thomas Brunn In meiner bisherigen Karriere als TV-Kameramann (www.mcam.de) hab ich mich über viele Jahre ganz natürlich zu einem Spezialisten für Beobachtung und Körpersprache entwickelt… als ich im Rahmen einer Dokumentation über...

Das Berliner Gassi-Gesetz

Was Hundehalter nicht lernen wollen, muss ein Gesetz regeln! Die Straßenreinigung hat alle Hände voll zu tun, um die Hinterlassenschaft der Hunde zu beseitigen und so mancher Bürger ist ebenfalls nicht erbaut, wenn er in ein Hundehäufchen tritt. Zwar sind an vielen Orten Boxen mit „Gassibeutel“ vorhanden, ein geringer Teil der Hundebesitzer benutzt diese. Andere Hundehalter zeigen kein Verständnis, wenn sich Passanten oder Anwohner über die Verunreinigung ärgern. Wird das Mitführen des Gassibeutels zur Pflicht Der Berliner Senat will am kommenden Dienstag – ausgerechnet der Faschings-Dienstag – per Gesetz Hundehalter zum Mitführen des „Gassibeutels“ verpflichten. Außerdem darf die Hundeleine nicht länger als zwei Meter sein. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel: Der Hund darf ohne Leine auf dem Gehweg laufen, wenn der Halter seinen Sachkundenachweis vorweisen kann. Diesen Nachweis erhalten langjährige Hundebesitzer durch eine Bestätigung, dass ihr Hund noch keinen Schaden verursachte und sie ordnungsgemäß die Hundesteuer entrichten. Daneben haben sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis den Hunde-Führerschein zu machen. Diesen erhalten sie bei einem Hundetrainer, der das Training von Halter und Hund prüft und bescheinigt. Nicht geändert werden im Gesetz die Tabu-Zonen, in denen für Hunde Leinenzwang besteht. Diese sind öffentliche Parks und Gebäude, Bahn, Bus und Treppenhäuser. Kontrolle beim Gassigehen Damit die Hundehalter die Bestimmungen des verschärften Gesetzes einhalten, gibt es für jeden Bezirk zwei zusätzliche Kontrolleure. Hundehalter müssen auf Nachfrage der Kontrolleure den „Gassibeutel“ vorzeigen. Ob das bisherige Bußgeld von 35 Euro bestehen bleibt, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass Hundehalter ein Bußgeld bezahlen müssen, wenn sie keinen Beutel vorzeigen können. Das Bußgeld richtet sich bestimmt auch Hundehalter, die ihr Tier nicht an der kurzen...